
Entwurf für eine Fahne des Henneberger
Sängerbundes
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Henneberger
Sängerbund
Der zu Beginn des Jahres 1846 von Andreas Zöllner (1804-1862)
gegründete Henneberger
Sängerbund erlangte erst durch
die Neugründung am 9. 3. 1862 Leben. Nach anfänglich ca.
400 Mitgliedern stieg die Zahl der vereinigten Sänger bis 1932
auf ca. 7.000. Über mehrere Jahrzehnte bereicherte der Sängerbund
u. a. durch Bundessängerfeste, Sängertage und Chorleiterkurse
das Musikleben der Region. Charakteristisch wurde im Zuge der allgemeinen
Singebewegung u. a. die Etablierung von Massenchören.
Als offizielles Organ des Sängerbundes diente zeitweise die Beilage
"Das deutsche Lied" der Hildburghäuser Dorfzeitung,
später Thüringer Landeszeitung.
Als Dachorganisation arbeitete der am 21. 9. 1862 u. a. von Carl Gerster
in Coburg gegründete Deutsche Sängerbund. Im Zuge von Strukturveränderungen
nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde der Henneberger
Sängerbund im Mai 1934 aufgelöst und zum 1. 6. 1934 unter
den Namen "9. Sängerkreis Henneberg" sowie "10.
Sängerkreis Hildburghausen" im "Gau 19 Thüringen
des Deutschen Sängerbundes" weitergeführt.
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