Thema: MUSIKSTADT LÜBECK

DIE TONKUNST, Januar 2022, Nr. 1, Jg. 16 (2022), 140 Seiten

Vertonungen des Messordinariums reagierten von Beginn an auf regionale Gegebenheiten – ungeachtet ihrer mitunter weiten Verbreitung und einer stilistischen Orientierung am ›internationalen‹ Stil der Frankoflamen. Nach dem Trienter Konzil bildeten sich im Zuge einer zunehmenden Ausprägung ›nationaler‹ Stilidiome auch in der Messkomposition unterschiedliche Traditionen heraus, die in der Forschung bislang jedoch allenfalls isolierte Würdigung erfuhren. Das Januar-Heft der TONKUNST begibt sich auf Spurensuche nach Elementen, die zu unterschiedlichen Zeiten in verschiedenen Kontexten zu solchen länder- oder regionalspezifischen Ausprägungen der Messkomposition führen oder diese markieren. Im Fokus stehen dabei Fragen nach nationalen Figurationen in Messhandschriften, in Werkkorpora in Spanien, Frankreich und Italien und auch im protestantischen Raum, wo die Messe im Spannungsfeld von Sprachpatriotismus und Sprachpragmatismus untersucht werden soll. Leitend ist dabei die Frage, ob sich bei diesen Phänomenen überhaupt von Nationalismen sprechen lässt.


Unterstützt durch:
<< alle Ausgaben
MUSIKSTADT LÜBECK
NATIONALISMEN IN DER FRÜHNEUZEITLICHEN MESSE

Die Ausgabe ist noch nicht verfügbar.
Inhalt
(136,99 KB )
Leseprobe
(242,38 KB )
Als PRINT-AUSGABE vorbestellen
(EUR 25.- zzgl. Porto)
Weitere Ausgaben

Oktober 2010
CARL REINECKE
Juli 2010
BLICKE AUF SCHUMANN
Juli 2016
GRENZGÄNGE(R) UM 1800
Oktober 2012
MUSIK UND SPIRITUALITÄT
Oktober 2008
»SPÄTLESE« – KÖPFE UND JUBILÄEN 2008
Juli 2022
FRAU UND MUSIKWISSENSCHAFT
April 2013
1913
Juli 2009
HAYDN - REZEPTION
^