Thema: FELIX DRAESEKE UND DAS FIN DE SIÈCLE

DIE TONKUNST, April 2013, Nr. 2, Jg. 7 (2013), 144 Seiten

Mit ihrem Heft 2 widmet sich DIE TONKUNST dem musik-historischen »Wendejahr« 1913, einem geradezu heroischen Datum der Moderne, das in verschiedenen Beiträgen zum Ausgangspunkt für weitere, auch schrägere Blicke auf dieses letzte Jahr vor dem Großen Krieg gewählt werden soll. Nicht nur Luigi Russolo notierte in seinem berühmten Geräuschmanifest von 1913: »We must break out of this narrow circle of pure musical sounds, and conquer the infinite variety of noise-sounds«; auch in anderen musikalischen Gebieten wurden in dem Jahr neue Wege beschritten, Endpunkte erreicht oder auch publikumswirksame Skandale gefeiert, wie jene um Arnold Schönberg in Wien oder Igor Strawinsky in Paris. Die Ereignisse des Jahres werden aus gesellschafts- und kulturhistorischer sowie musikologischer Perspektive in den Blick genommen; dabei werden verschiedene regionale bzw. städtische Zugänge zum »Phänomen 1913« gewählt. So soll unter internationaler Beteiligung mit dem Themenheft gleichsam ein europäisches Panorama dieses wirkmächtigen »Wendejahres« entfaltet werden, an dem zahlreiche und zudem nachhaltige Ereignisse der Musikkultur ihren Anteil hatten.


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FELIX DRAESEKE UND DAS FIN DE SIÈCLE
1913

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