Thema: EXIL KOMPONIEREN – RUTH SCHONTHAL

DIE TONKUNST, April 2019, Nr. 2, Jg. 13 (2019), 128 Seiten

Wie manifestiert sich musikalisches Wissen? Wie kann es abgerufen werden? Und auf welche Art und Weise wird dieses Wissen im Speicherungsprozess transformiert? Das April-Heft der TONKUNST rückt musikalische Wissensspeicher in den Fokus, die neben Musikhandschriften, -drucken oder Partituren im Verlauf der Musikgeschichte zur Festigung, Speicherung und Vermittlung von musikbezogenem Wissen Bedeutung erlangten: Archive und Sammlungen, Musikinstrumente und die verkörperten Erfahrungen der Aufführenden, das Klangereignis selbst oder auch Operninhalte können Mittler historischen Wissens über Musik sein. Auch der architektonische Raum ist als Speichermedium erforderlicher Spielpraktiken, -positionen und akustischer Bedingungen zu verstehen. Schließlich ermöglicht und befördert auch das Schreiben über Musik nicht nur das Wissen über Musik, sondern speichert und bildet es ab. Ein besonderes Anliegen des Themenheftes ist es, den wissenschaftlichen Diskurs eng mit der in der Praxis gemachten Erfahrung und dem dort umgesetzten Wissen zu verzahnen.


Unterstützt durch:
<< alle Ausgaben
EXIL KOMPONIEREN – RUTH SCHONTHAL
SPEICHER MUSIKALISCHEN WISSENS

Die Ausgabe ist noch nicht verfügbar.
Inhalt
(161,90 KB )
Leseprobe
(300,43 KB )
Als PRINT-AUSGABE vorbestellen
(EUR 25.- zzgl. Porto)
Weitere Ausgaben

Juli 2019
FELIX DRAESEKE UND DAS FIN DE SIÈCLE
Juli 2023
MUSIKALISCHER KOSMOS BRASILIEN
Januar 2015
JOHANN ADAM HILLER
Januar 2022
NATIONALISMEN IN DER FRÜHNEUZEITLICHEN MESSE
Oktober 2019
MUSIKVERLAGE
Juli 2013
SALVATORE SCIARRINO
Januar 2009
MISSA DE BEATA VIRGINE
Juli 2007
JOSEPH JOACHIM
^