Thema: MUSIK ALS IMMATERIELLES KULTURERBE

DIE TONKUNST, Januar 2023, Nr. 1, Jg. 17 (2023), 120 Seiten

Zu populären Musikgenres wie Schlager, Filmmusik, Tanzmusik, Operette und Revue liegen umfang- und erkenntnisreiche Studien für die ›Goldenen Zwanziger‹ vor, für die Zeit des Nationalsozialismus sind diese Genres jedoch bisher noch nicht annähernd umfassend erforscht worden. Dass auch im Bereich der Unterhaltungsmusik eine große Zahl von Akteurinnen und Akteuren unmittelbar oder mittelfristig Deutschland verlassen musste, bedeutete nicht, dass die Musikszene zum Erliegen kam. Besonders im Vergleich zum Forschungsstand der sogenannten E-Musik sowie funktioneller Musik der NS-Zeit fällt eine starke Diskrepanz auf. Die lange vorherrschende Idee einer ›Stunde Null‹ nach 1945 zeigt sich in Bezug auf die Unterhaltungsmusik nach dem Zweiten Weltkrieg ebenso als größtenteils fiktive Grenzziehung. Das Januar-Heft der TONKUNST setzt sich mit der Publikation, Distribution und Promotion der populären Musikgenres innerhalb des Zeitraumes 1930 bis 1950 auseinander und möchte musikalische, personelle und institutionelle Kontinuitäten und Entwicklungen erklären.


Unterstützt durch:
<< alle Ausgaben
MUSIK ALS IMMATERIELLES KULTURERBE
POPULÄRMUSIK IM NATIONALSOZIALISMUS

Die Ausgabe ist noch nicht verfügbar.
Inhalt
(45,47 KB )
Leseprobe
(262,81 KB )
Als PRINT-AUSGABE vorbestellen
(EUR 25.- zzgl. Porto)
Weitere Ausgaben

Januar 2008
MUSIK UND TANZ
April 2020
GOTTFRIED HEINRICH STÖLZEL IN GOTHA
Juli 2025
ANTON FRIEDRICH JUSTUS THIBAUT
April 2022
JOACHIM RAFF. ZEITGEIST UND WELTGEIST
Januar 2022
NATIONALISMEN IN DER FRÜHNEUZEITLICHEN MESSE
Oktober 2021
THEATER IN MANNHEIM ZWISCHEN 1850 UND 1910
Juli 2012
MUSIK AM PRAGER HOF RUDOLFS II.
April 2025
POPULAR MUSIC AND MUSICAL NOTATION
^